Pulitzer-Vorstand gewährt afghanische Journalisten besondere Auszeichnung

Das Zitat enthält einen Nothilfezuschuss von 100.000 US-Dollar, der Männern und Frauen helfen soll, die in Afghanistan im Journalismus tätig sind, entweder umzusiedeln oder ihre Arbeit sicher fortzusetzen.

Am Freitag kündigte das Pulitzer-Preis-Board eine besondere Erwähnung für Menschen in Afghanistan an, die ihre Sicherheit riskierten, um Nachrichten und Bilder aus ihrem vom Krieg zerrütteten Land zu produzieren.

„Von Mitarbeitern und freiberuflichen Korrespondenten über Dolmetscher bis hin zu Fahrern und Gastgebern haben mutige afghanische Einwohner dazu beigetragen, Pulitzer-prämierte und Pulitzer-würdige Bilder und Geschichten zu produzieren, die zu einem breiteren Verständnis der zutiefst tragischen und komplizierten Umstände beigetragen haben“, sagte der Vorstand.

Das Zitat enthält einen Nothilfezuschuss von 100.000 US-Dollar, der Männern und Frauen helfen soll, die in Afghanistan im Journalismus tätig sind, entweder umzusiedeln oder ihre Arbeit sicher fortzusetzen.

Der Abzug des Westens und die rasche Übernahme Afghanistans durch die Taliban haben Tausende Menschen zurückgelassen, darunter auch Journalisten, die Vergeltungsmaßnahmen unter dem neuen Regime fürchten. Präsident Joe Biden hat am Dienstag eine Frist für den Abzug der US-Streitkräfte gesetzt.

Das Zitat des Pulitzer-Boards erfolgte einen Tag nach einem Selbstmordanschlag auf den Flughafen von Kabul, bei dem weit über 100 Afghanen und 13 US-Soldaten getötet wurden.

„In einem Moment der starken Bedrohung ist es von entscheidender Bedeutung, die Afghanen zu unterstützen, deren Mut, Können und ihr Engagement für die Ideale einer freien Presse in den letzten Jahrzehnten so viel wichtigen Journalismus geschaffen haben“, sagten die Vorstandsvorsitzenden Katherine Boo, Gail Collins und John Daniszewski.

Der Zuschuss wird vom gemeinnützigen Komitee zum Schutz von Journalisten verwaltet.

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